Arch Coal verbucht deutliches Ergebnisplus

Der zweitgrößte US-Kohleproduzent Arch Coal Inc. (ISIN US0393801008 / WKN 908011) verbuchte im ersten Quartal dank gestiegener Umsatzerlöse sowie höherer Absatzpreise einen deutlichen Ergebnisanstieg.

Wie der Konzern am Montag erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 81,1 Mio. Dollar bzw. 56 Cents je Aktie, nach 28,7 Mio. Dollar bzw. 20 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz verbesserte sich von 571,3 Mio. Dollar auf 699,4 Mio. Dollar. Der Kohleabsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 31,4 Millionen Tonnen auf 34,3 Millionen Tonnen, während die durchschnittlichen Absatzpreise von 16,85 auf 18,49 Dollar je Tonne gesteigert werden konnten. Demgegenüber erhöhten sich die durchschnittlichen Produktionskosten je Tonne lediglich von 12,93 Dollar auf 13,05 Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 46 Cents sowie einen Umsatz von 686,8 Mio. Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 61 Cents sowie einem Umsatz von 721,0 Mio. Dollar.

Die Aktie von Arch Coal notierte zuletzt bei 58,37 Dollar.

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Sentix

sentix ... eine Erfolgsstory "Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.",
Johann Wolfgang v. Goethe

Die Idee zum sentix entstand bereits im Jahr 2000. Der Hype der "Neuen Märkte" war allenthalben zu verspüren. Und während sich ein Großteil der Nation immer reicher rechnete, gab es auch jede Menge Zweifler. Die Parallelen zu anderen historischen Übertreibungsphasen war groß. Dem Autor sind besonders die Erlebnisse um die Japan-Hausse Ende der 80er-Jahre noch gut in Erinnerung.

War es an der Zeit, den Markt zu verlassen? Wie groß war die Übertreibung an den Märkten? Oder litt man selbst nur unter verzerrter Wahrnehmung?

"There are better data on prices than people" (Richard H. Thaler, Vorwort zu "Advances in Behavioral Finance")

Was bewegt die Menschen? Haben Sie bereits mit ihren Anlageentscheidungen auf Nachrichten reagiert? Was ist die "verwundbare Seite" des Marktes? Antworten hierauf zu finden, ist Ziel des sentix!

Mit Hilfe des sentix ist es heute möglich, einen besseren Einblick in die Handlungen und Denkstrukturen institutioneller und privater Marktteilnehmer zu erlangen. Deshalb wurde der sentix auch von Beginn an als offenes Projekt geplant, an dem sich viele Anleger beteiligen können und sollen. Es ist die erste Umfrage dieser Art, die jedermann eine aktive Beteiligung erlaubt.

Transparenz ist eine der herausragenden Eigenschaften des sentix. Der Zugang zu den Daten ist für regelmäßige Teilnehmer kostenlos und die Verwendung der Daten zu nicht-kommerziellen Zwecken ist nicht nur gestattet, sondern erwünscht!

Der sentix ist eine sehr erfolgreiche Innovation am deutschen Kapitalmarkt. Er ist Vorreiter einer neuen Generation von verhaltensorientierten Indikatoren und bietet Anlegern den Zugang zu wichtigen Daten einer neuen Analysedisziplin (Behavioral Finance). Daneben ist er dem einen oder anderen Mitbewerber eine wichtige Quelle der Inspiration. sentix - das Original.

Für sentix ist die Förderung der Wissenschaft und der Lehre keine Worthülse. Mit der umfangreichen KnowHow-Sektion, den vielen Vorträgen und Seminaren und der Unterstützung von akademischen Einrichtungen durch die kostenlose Bereitstellung erstklassigen Datenmaterials zeigen wir unser Commitment diesem eigenen Anspruch gegenüber.

Seit seiner ersten Erhebung am 23.02.2001 hat sich der sentix stetig weiterentwickelt.

1 Kommentar 20.3.08 14:36, kommentieren

Sentiment

Seit dem vorherigen, wegen des Feiertages bereits zwei Wochen zurückliegenden, Sentimentbericht ist zweifellos eine ganze Menge geschehen: Allerhand neue Wirtschaftsdaten dies- und jenseits des Atlantiks, eine Entscheidung der Europäischen Zentralbank, das Zinsniveau vorerst unverändert zu belassen sowie Wahlen zum US-Kongress. Und nicht zu vergessen die neuen Höchstkurse, die der deutsche Leitindex DAX® in jüngster Vergangenheit erklomm. Gestern wurde der höchste Stand seit Februar 2001 markiert.

Den Kursen wollte es allerdings erst mit Beginn dieser Handelswoche gelingen, nachhaltiger vom Fleck zu kommen. Zuvor gab es zunächst einige Rückschläge zu verkraften; insbesondere am Tag des EZB-Zinsentscheids, an dem die Notierungen binnen Minuten kräftig absackten. Angeblich wegen des 'hawkischen' Tonfalls von Notenbankchef Trichet, der – wie immer durch die Blume – einen weiteren Zinsschritt im Dezember angekündigt hatte. Die fast 100 Zähler, die der DAX an jenem 2. November verlor, mussten in den Folgetagen erst einmal wieder gutgemacht werden. Derweil fiel die Reaktion der befragten Teilnehmer unseres Panels eher gedämpft aus. Im 14-Tages-Vergleich ergibt sich ein leicht erhöhter Gesamtoptimismus, wobei insbesondere das Camp der neutral positionierten Anleger zulasten des Bärenlagers hinzugewann. Gut denkbar, dass einige Skeptiker den besagten Kurs-Dip nach der Stellungnahme Trichets zur Eindeckung ihrer Short-Positionen auf verhältnismäßig günstigem Niveau nutzten.

Welche Argumente hätte man auch gehabt, weiterhin an einer bearishen Sicht der Dinge festzuhalten? Schließlich hatten sich die fortgesetzten Spekulationen rund um eine 'harte Landung' der US-Wirtschaft nicht wirklich in den amerikanischen Aktienindizes niedergeschlagen. Kein Anlass also, sich hierzulande davon kirre machen zu lassen, zumal dem eingetrübten Szenario in Amerika eine recht robuste Entwicklung der hiesigen Wirtschaftslage gegenüberstand. Eingefleischte Konjunktur-Optimisten schrieben Europa sogar „Abkopplungstendenzen“, bzw. eine gewisse „konjunkturelle Eigendynamik“ zu. Dass sich die EU-Kommission oder die deutschen Wirtschaftsweisen optimistisch für das kommende Jahr zeigen, mag dem einen oder anderen Investor dabei als Beleg dienen. Auch mit der sich abzeichnenden Patt-Situation im US-Kongress könne man sehr gut leben, hieß es. Denn aus einer zu erwartenden Lähmung der US-Politik ergebe sich zumindest ein verlässliches Geschäftsumfeld, so dass Sorgenfalten fehl am Platze seien. Bleibt der Verweis auf eine bislang zufrieden stellend verlaufene DAX-Berichtssaison, die langsam auf ihren Höhepunkt zusteuert. Auch darin könnten ein paar Pessimisten einen Grund zum Umdenken gesucht haben. Richtig überzeugend klingen all diese vermeintlichen Positiv-Argumente trotzdem nicht. Zumindest sind sie alles andere als neu.

Die Marschrichtung der Anleger ist somit klar, was allein die seit Wochen unverändert hohe Zahl an Optimisten signalisiert: Bestehende Long-Positionen hält man angesichts des offenkundigen Aufwärtstrends weiter aufrecht, d.h. an Gewinnmitnahmen denken vorerst die Wenigsten. Demgegenüber versucht man selbst kleine Kurs-Abtaucher zu nutzen, um zu vermeintlich günstigen Konditionen doch noch in den Markt zu gelangen. Für Viele stellt sich somit weniger die Frage danach, ob, sondern vielmehr was sie noch kaufen sollen.

1 Kommentar 10.11.06 03:40, kommentieren

Papertrades mit GeniusTrader

Link: Geniustrader

3 Kommentare 10.11.06 03:33, kommentieren